Manche ganz banalen Dinge habe ich komischerweise noch nie probiert.
Dazu gehört Bananenbrot. Ich hatte auch keine Vorstellung davon, ob das wie Brot schmeckt, wie die Konsistenz ist oder ob es überhaupt schmeckt.
Als ich letztens mein Cynthias Barcomi Backbuch mal wieder durchgeblättert habe, fiel mir das Rezept erneut in die Hände.
Irgendeiner wird's schon mögen, dachte ich mir, drei Bananen hatte ich auch noch da, also ran an die Küchenmaschine und einfach mal testen!
Bananenbrot (nach Cynthia Barcomi - etwas abgewandelt)
Zutaten für eine Kastenform:
125g Margarine
150g Zucker
2 Eier (Größe M)
1 EL Vanillesirup
3 reife Bananen
300g Mehl
1 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1/2 TL Zimt
Backofen auf 180 Grad vorheizen und eine Kastenform mit Backpapier auskleiden.
Margarine mit Zucker schaumig schlagen, Eier nach und nach dazugeben.
Bananen mit der Gabel zerdrücken und gemeinsam mit dem Mehl, Backpulver, Salz und Zimt unterheben.
Den Teig in die Form geben und glatt streichen. Das Brot auf der untersten Schiene ca. 60 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Das war nun die pure Bananenbrot-Variante. Laut Backbuch kann man das ganze mit Nüssen oder Schokolade aufpeppen.
Ich muss sagen, ich fand das Brot lecker, aber es ist durch den vielen Zucker schon eher wie ein Kuchen. Auch der Teig erinnert an einen Rührteig.
Ich finde Bananenbrot eine tolle Ausrede - denn schließlich ist Brot gesund, also kann man davon ruhig mal ein Stück mehr essen, als von einem Kuchen, oder nicht?
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