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Montag, 23. November 2015

In der Weihnachtsbäckerei: Stempelkekse


Endlich habe ich mir auch einen Keksstempel zugelegt. Irgendwie muss ich doch auch noch auf diesen Zug aufspringen. Damit habe ich dann auch gleich einen ersten Testlauf gestartet und eine Runde gestempelte Kekse und eine Runde Kekse mit gestempeltem Fondant gebacken.
Das Rezept habe ich aus dem eMag von Casa di Falcone, welches ihr hier findet.
Es hat wirklich gut geklappt, man kann die Stempelform gut erkennen.
Besonders wichtig ist nur, dass der Teig lange genug gekühlt wird, damit er schön hart ist und beim Backen nicht die Form verliert.
Für die Kekse mit Fondant habe ich runde Kekse ausgestochen und in der gleichen Größe Fondantkreise, die ich dann bestempelt habe. Man kann den Fondant dann mit etwas Marmelade auf die Kekse kleben und trocknen lassen. Sieht auch sehr schön aus.



Hier das Rezept von Casa di Falcone für helle Kekse:

Stempelkekse

Zutaten für ca.30 Stk.:
250g Mehl
100g brauner Rohrzucker
3 EL Vanillezucker o. 2 Päckchen
125g Butter, zimmerwarm
1 Ei

Alle Zutaten mit dem Knethaken der Küchenmaschine verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt mind. 1 Stunde kühlen. Länger schadet auch nicht.
Den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen und 2 Bleche mit Backpapier auslegen.
Den Teig auf einer gut bemehlten Fläche dünn ausrollen, Kreise ausstechen und vorsichtig bestempeln.
Dann 10-15 Minuten goldgelb backen und auf einem Gitter auskühlen lassen.





Stempelkekse machen Spaß, oder?

Vorweihnachtliche Grüße,
Laura

Sonntag, 22. November 2015

In der Weihnachtsbäckerei: Mohn-Zitronen-Plätzchen


So, es ist soweit. Ich habe die Weihnachtsbäckerei gestartet. Dieses Wochenende habe ich mit den drei ersten Sorten losgelegt. Es werden nun nach und nach mehr Sorten folgen. Ich habe mir, wie jedes Jahr, wieder vorgenommen, ein paar gewohnte Rezepte zu backen und auch wieder einige neue zu testen.






Das erste Rezept in diesem Jahr habe ich in der "essen & trinken - Für jeden Tag" gefunden.
Mohn und Zitrone hörte sich für mich direkt interessant an und da ich noch nie Weihnachtsplätzchen mit Mohn gebacken habe, wollte ich das mal testen.
Lemon Curd habe ich bisher auch noch nie probiert, die Plätzchen schlagen also zwei Fliegen mit einer Klappe!


Mohn-Zitronen-Plätzchen

Zutaten für ca. 25 Stück:
175g weiche Butter
50g Zucker
40g Puderzucker
1 Pk. Vanillezucker
1 TL geriebene Zitronenschale
1 Prise Salz220g Mehl
2 1/2 EL Mohnsaat (Blaumohn)
100g Lemon Curd
Puderzucker zum Bestäuben

Den Teig bereitet ihr am besten einen Tag vorher zu, denn er muss gut durchkühlen, damit er nicht zu weich ist. Butter, Zucker, Puderzucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Salz kurz in der Küchenmaschine verrühren. Mehl zugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Zuletzt die Mohnsamen unterkneten.
Den Teig in Frischhaltefolie einschlagen und über Nacht in den Kühlschrank legen.

Ofen auf 180°C (160°C Umluft) vorheizen und den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche recht dünn ausrollen. Formen nach Wunsch ausstechen und jeweils die Hälfte der Teiglinge mit einem Lochmotiv versehen.
Die Plätzchen auf mit Backpapier ausgelegten Backblechen ca. 8-10 Minuten backen, bis sie ganz leicht golden werden.
Auf dem Blech auskühlen lassen.

Lemon Curd glatt rühren und mit einem Teelöffel oder einem Spritzbeutel auf den Plätzchen ohne Loch verstreichen. Jeweils ein Plätzchen mit Loch aufsetzen und leicht andrücken. Mit Puderzucker bestäuben und trocknen lassen.



Fertig sind die zitronigen Plätzchen...



Heute geht es dann noch auf den Weihnachtsmarkt, der erste Glühwein muss her.
Wie sieht das Einläuten der Weihnachtszeit bei euch aus?

Frohes Backen!
Laura

Montag, 9. November 2015

All time favourite: Russischer Zupfkuchen



Manche Kuchen kennt man, seit man klein ist und backt diese immer nach dem gleichen Rezept.
So ist es bei mir beispielsweise mit dem russischen Zupfkuchen. Ich erinnere mich noch, dass wir als ich noch sehr klein war mal ein Rezeptheft von Sanella beim Einkaufen bekommen haben, in dem das Rezept stand. Die Seite haben wir später aus dem Heftchen gerissen und in Mamas großen Rezeptordner geheftet. Immer, wenn es Zupfkuchen gab, dann nach diesem Sanella-Rezept.


Als jetzt vor einigen Tagen mein lieber Freund meinte, dass er sich einen russischen Zupfkuchen zum Geburtstagskaffee wünschen würde, habe ich kurz Panik bekommen.
Wo ist das Rezept von Sanella? Aber zum Glück gibt es ja Google und auch Sanella ist anscheinend bereits in den modernen Zeiten angekommen, denn sie haben das Zupfkuchenrezept auf Ihrer Website. Also konnte ich beruhigt nach dem bewährten Rezept backen und dies auch hier mit euch teilen.
Ich habe den Kuchen diesmal in einer eckigen Form gebacken und die Streusel teilweise mit einem Herzausstecher geformt, was noch ein ganz niedlicher Hingucker auf dem Kuchen ist.
Ansonsten ist das Rezept die richtige Menge für einer 26er Form.



Russischer Zupfkuchen

Zutaten:
325 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
5 EL Backkakao
300 g Margarine
350 g Zucker
4 Eier (Größe M)
500 g Magerquark
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
 
200g Zucker, 200g Margarine, 1 Ei, Kakao, Backpulver und das Mehl mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem festen Teig verkneten.
Die Hälfte des Teiges auf den Boden einer runden oder eckigen, ausgefetteten Form als Boden drücken.
 
Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Restliche Margarine, Zucker und die 3 Eier schaumig schlagen. Quark und Puddingpulver unterrühren und alles zu einer glatten Masse verrühren.
Die Quarkmasse auf dem Teigboden verstreichen und den restlichen dunklen Teig als Streusel darüber verteilen.
 
Auf mittlerer Schiene ca. eine Stunde goldgelb backen.
Komplett auskühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen. Schmeckt auch am nächsten Tag noch besonders gut.
 
Gutes Gelingen!
 
 
 
 

Sonntag, 1. November 2015

Horrorgrüne Halloween-Hexen-Macarons

Leider ist Halloween ja heute schon wieder vorbei und damit das Rezept eigentlich zu spät.
Aber diese Macarons waren gestern ein spontaner Schnellschuss und daher gibt es dann heute erst das Rezept.
Das Grundrezept ist aus dem Buch "Macarons für Anfänger" von Amélie Bastian.

Ich habe nur die Menge verdoppelt. Das Rezept gelingt wirklich gut, wenn man sich genau an die Schritte hält.



Halloween-Hexen-Macarons


Zutaten für ca. 40 Stk.
90g gemahlene Mandeln
150g Puderzucker
2 Eiweiß (Größe M)
2 EL Zucker
grüne Lebensmittelfarbe (Pulver)

Für die Füllung:
2 EL Butter
100g Puderzucker
2 EL Beerengelee

Mandeln und Puderzucker durch ein Sieb streichen, damit beides zu ganz feinem Pulver wird.
Evtl. mit dem Blitzhacker nachhelfen, wenn zu große Stückchen bei den Mandeln sind.
Eiweiß mit der Kuchenmaschine steif schlagen. Wenn es bereits schon weiß ist, die 2 EL Zucker zugeben.
Weiterschlagen und nach ca. 1 Minute die grüne Farbe einarbeiten.
Alles schlagen, bis ein fester Eischnee entstanden ist.

Nun mit einem Gummispatel nach und nach vorsichtig die Mandel-Puderzuckermasse unterheben.
Den Ofen auf 150°C vorheizen.
Die Macaron-Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
Kleine Kreise des Teigs mit etwas Abstand auf das Backblech spritzen und die Bleche nacheinander bei 140-145°C Ober- und Unterhitze in den Ofen schieben.

Ca. 15 Minuten backen. Die Macarons aus dem Ofen holen und das Backpapier mit den Plätzchen auf der Arbeitsfläche abkühlen lassen.

Erst wenn sie kalt sind, lassen sie sich vom Papier lösen, ohne zu zerbrechen.

Für die Füllung Butter, Puderzucker und Beerengelee im Blitzhacker (alternativ mit dem Handrührer) zu einer rötlichen Creme verarbeiten.
Diese ebenfalls in einen Spritzbeutel füllen und jeweils einen Klecks auf die Hälfte der Innenseiten der Macaronsschalen geben. Eine zweite Hälfte darauf setzen, fertig sind die Hexen-Macarons.





Viel Spaß beim Testen.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Der ganz normale Brotwahnsinn - Fluffiges Joghurt-Weißbrot

Ich poste in letzter Zeit oft Brotrezepte. Das liegt nicht daran, dass ich selbst ein so großer Brotfan bin. Ganz im Gegenteil, ich esse selbst so gut wie gar kein Brot. Höchstens zum Grillen oder als Beilage zur Suppe. Ich frühstücke seit langer Zeit eigentlich immer Porridge in diversen Variationen. Brot habe ich schon als Kind nicht gern mit zur Schule genommen.
Meine bessere Hälfte verdrückt allerdings Brot ohne Ende. Daher muss auch jede Woche ein Neues her. Und seitdem ich meine Küchenmaschine habe, habe ich einfach Spaß am Brotbacken gefunden und probiere daher öfters mal ein neues Rezept aus.
Dieses Mal habe ich einem klassischen Hefeteig etwas Joghurt beigemischt. Dadurch wird das Brot schön fluffig und locker und riecht besonders gut, wenn man den heißen Ofen aufmacht.

Joghurt-Weißbrot


Zutaten für eine Kastenform:
500g Weizenmehl
150g Naturjoghurt
ca. 220ml Wasser
20g Margarine
1 EL Honig
1 Pk. Trockenhefe
1 Prise Salz

Mehl, Joghurt, Margarine, Honig, Hefe und Salz in eine Rührschüssel geben.
Ca. 220ml lauwarmes Wasser bereitstellen. Den Knethaken der Küchenmaschine auf niedriger Geschwindigkeit laufen lassen und nach und nach lauwarmes Wasser zugeben, bis ein glatter Teig entsteht. Sobald der Teig etwas klebrig wird, kein Wasser mehr zugeben. Alles mit bemehlten Händen zu einer Kugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 60 Minuten gehen lassen.
Eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Den Teig in die Form drücken und weitere 15 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 250°C vorheizen.
Das Brot 10 Minuten auf unterster Schiene backen und dann mit Alufolie abdecken. Weitere 10 Minuten auf 250°C backen. Dann den Ofen auf 220°C runterschalten und abgedeckt weitere 15-20 Minuten backen lassen.
Mit einem Stäbchen prüfen, ob das Brot gut ist und dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


 

 
Gute Brotzeit!

Freitag, 23. Oktober 2015

3 Tage Kürbis: Tag 3 - Kürbis-Brot

 
Das dritte Kürbisrezept der Woche habe ich von einer lieben Kollegin ergattert. Das optisch wirklich wunderschön orangene Kürbisbrot ist eine Mischung aus Stuten und Toast. Schmeckt sowohl mit herzhaften als auch süßen Brotaufstrichen und ist auf jeder Party ein Hingucker.
Ich habe es in einer Kastenform gebacken. Sicherlich kann man aus dem Brioche-ähnlichen Teig auch einen Hefezopf flechten.
Das Brot hält sich in einer Brotdose oder in Alufolie verpackt viele Tage frisch, so dass man sich den Kürbis noch für einige weitere schöne Herbsttage konversieren kann.

Kürbis-Brot

Zutaten für eine Kastenform:
400g Hokkaido-Kürbis
500g Weizenmehl
1 Pk. Trockenhefe
80g Zucker
1 TL Salz
80g Butter
1 Ei (M)
1 EL Milch

Kürbis waschen, entkernen und in grobe Stücke hacken. Mit etwas Wasser in einem kleinen Topf ca. 15 Minuten weich dünsten. Wasser abschütten und den Kürbis pürrieren oder mit einer Gabel sehr sehr fein zerdrücken.


Mehl in eine Rührschüssel geben, Hefe, Zucker und Salz hinzufügen. Butter schmelzen und abwechselnd mit dem Kürbispürree zum Mehl geben und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine gut durchkneten. Milch und EI zufügen und alles so lange weiterkneten bis ein glatter Hefeteig entseht.

 
Die Kastenform mit Backpapier auslegen. Den Kürbis-Hefeteig in die Form geben, glatt streichen und mit einem Küchentuch abgedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen.


Den Ofen auf 180°C vorheizen. Das Brot auf unterster Schiene ca. 45 Minuten goldgelb backen.
Eventuell nach 25 Minuten abdecken, damit es nicht zu braun wird.
Das Brot nach der Backzeit aus der Form lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen.


Das war Kürbis-Rezept Nr.3 - Halloween kann kommen!

Samstag, 17. Oktober 2015

Das ist kein Kuchen - das ist gesundes Bananenbrot!

Manche ganz banalen Dinge habe ich komischerweise noch nie probiert.
Dazu gehört Bananenbrot. Ich hatte auch keine Vorstellung davon, ob das wie Brot schmeckt, wie die Konsistenz ist oder ob es überhaupt schmeckt.
Als ich letztens mein Cynthias Barcomi Backbuch mal wieder durchgeblättert habe, fiel mir das Rezept erneut in die Hände.
Irgendeiner wird's schon mögen, dachte ich mir, drei Bananen hatte ich auch noch da, also ran an die Küchenmaschine und einfach mal testen!


Bananenbrot (nach Cynthia Barcomi - etwas abgewandelt)

Zutaten für eine Kastenform:
125g Margarine
150g Zucker
2 Eier (Größe M)
1 EL Vanillesirup
3 reife Bananen
300g Mehl
1 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1/2 TL Zimt

Backofen auf 180 Grad vorheizen und eine Kastenform mit Backpapier auskleiden.
Margarine mit Zucker schaumig schlagen, Eier nach und nach dazugeben.
Bananen mit der Gabel zerdrücken und gemeinsam mit dem Mehl, Backpulver, Salz und Zimt unterheben.
Den Teig in die Form geben und glatt streichen. Das Brot auf der untersten Schiene  ca. 60 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.



Das war nun die pure Bananenbrot-Variante. Laut Backbuch kann man das ganze mit Nüssen oder Schokolade aufpeppen.
Ich muss sagen, ich fand das Brot lecker, aber es ist durch den vielen Zucker schon eher wie ein Kuchen. Auch der Teig erinnert an einen Rührteig.

Ich finde Bananenbrot eine tolle Ausrede - denn schließlich ist Brot gesund, also kann man davon ruhig mal ein Stück mehr essen, als von einem Kuchen, oder nicht?

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Gefüllte Marzipanküchlein - eine Holland-Erinnerung

Immer wenn wir in Holland sind, gibt es so einige Leckereien die wir jedes Mal auf Vorrat kaufen, um uns ein bisschen Urlaubsfeeling zu konservieren.
Dazu gehören Stroopwaffeln, Vla, Schokostreusel, Lakritze und "gevulde Koeken" - Mandelplätzchen mit Marzipanfüllung.

Vor einigen Tagen habe ich ganz plötzlich einen riesigen Heißhunger auf diese ganz bestimmten Plätzchen bekommen. Also habe ich zumindest beim Einkaufen schon einmal Marzipan in meinen Korb geworfen - denn das, so habe ich gedacht, muss ja auf jeden Fall in die Kekse rein.
Als gestern dann das Wetter immer noch herbstlich kalt und nass war, hatte ich wieder den Heißhunger auf die Kekse.
Da in allen Rezepten, die ich finden konnte, wurden eigentlich noch ganze geschälte Mandeln zur Deko verwendet - die hatte ich jetzt leider nicht.
Puderzucker, Amaretto und Bittermandelaroma auch nicht (ja, mein Schrank ist noch nicht für die Weihnachtsbäckerei aufgefüllt...).
Also habe ich mir mein eigenes Rezept zusammengewürfelt... und das Ergebnis war trotzdem gut.
Die ersten Kekse haben wir noch lauwarm probiert. Dann musste ich schnell den Teller wegräumen, denn sonst hätte ich den Rest der Woche mit Sport verbringen müssen ;).
Die Küchlein halten sich Gott sei Dank aber auch einige Tage frisch - so kann man sich die Kalorien auf die Tage verteilen... Und ein bisschen Urlaubsgefühl kommt sicher auf!



Gefüllte Marzipanküchlein

Zutaten für 10-15 Stücke:

Für den Teig:
300 g Mehl
200 g Margarine
150 g brauner Rohrzucker, fein
1 Ei
1 Prise Zimt
1 Prise Salz

Für die Füllung:
200 g Marzipanrohmasse
50 g Zucker
1 TL Mandel- oder Macadamiasirup (z.B. Monin – alternativ 2 Tropfen Mandelaroma)
1 Eigelb
1 EL Milch

Margarine und Zucker schaumig schlagen. Ei zugeben und alles gut mixen.
Dann Mehl, Zimt und Zucker zugeben und mit dem Knethaken einen glatten Mürbteig kneten.
Diesen zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für 45 Minuten in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit Marzipan, Zucker und Sirup verkneten.

Den Ofen auf 160°C vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und mit einem Glas oder einer Tasse Kreise ausstechen.
Die Marzipanmasse in gleichgroße Stücke Teilen, Kugeln formen und diese flach drücken.
Jeweils einen Teigkreis aus das Backpapier legen, Marzipankreis darauflegen (dieser sollte kleiner sein als der Teigkreis) und den zweiten Teigkreis darüber legen und an den Rändern gut andrücken.


Eigelb und Milch verquirlen und die Kekse mit einem Backpinsel mit der Eimasse bestreichen.
Bei Umluft ca. 25 Minuten goldgelb backen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

 



Viel Spaß beim Naschen.





Montag, 12. Oktober 2015

Die liebe, wenige Zeit & heller Stuten mit Sesam

Ja, Schande auf mein Haupt. Ich habe ewig nichts geschrieben. Irgendwie war die Zeit mal wieder zu selten auf meiner Seite. Außerdem hat mich die Grippewelle auch überschwemmt und überhaupt, war ich nicht zu irgendetwas motiviert.
Damit das nicht zu einem Herbstblues wird, unternehme ich heute einen Versuch, mich wieder vollständig Richtung Stimmungshoch zu katapultieren.
Ich werde ein weiteres Rezept posten, ich werde joggen gehen, ich werde mein Unibuch weiter lesen und ich werde bügeln. Dann sollte ich doch zumindest den fiesen Montag top motiviert überstanden haben, oder?!

Ich fange mal mit dem Rezept an, dann kann ich schon eines meiner Vorhaben auf meiner Liste abhaken. Es ist mal wieder ein Brot-Rezept. Brot kann ich so schnell gar nicht backen, wie das bei uns von meiner besseren Hälfte weggefuttert wird. Diesmal habe ich mich an einem Kastenstuten aus hellem Teig probiert. Als Rezeptgrundlage habe ich mich an ein Hefezopf-Rezept aus meinem Cynthia Barcomi Buch "Backen" orientiert. Allerdings habe ich die Teigmenge halbiert und Rosinen und weitere süße Zutaten weggelassen. Stattdessen habe ich das Brot mit Sesam bestreut.
Anstatt eines Hefezopfes habe ich eine Kastenform genutzt - so wird das Brot fast wie ein Toastbrot.
Das Resultat ist schön luftig geworden, ähnlich wie Brioche und schmeckt zu süßem und herzhaftem Belag.


Heller Stuten mit Sesam

Zutaten für eine Kastenform:

625g Weizenmehl
250ml lauwarmes Wasser
60 ml Sonnenblumenöl
1 Ei (Größe M)
1 Pk. Trockenhefe
50g & 1 Prise Zucker
1 Prise Salz
1 EL Milch
Sesam zum Bestreuen

Zunächst die Hefe und eine Prise Zucker in das lauwarme Wasser einrühren und ca. 5 Minuten auflösen lassen.
In einer weiteren Schüssel das Öl mit dem Ei verquirlen.
In einer großen Rührschüssel Mehl, Zucker und Salz vermischen. Zunächst die Hefemischung zugeben und dann die Öl-Ei-Mischung und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine gut durchkneten lassen.
Sollte der Teig zu trocken sein, noch etwas lauwarmes Wasser zugeben, bis ein geschmeidiger, nicht mehr klebriger Teig entsteht.
Den Teig mit den Händen zu einer Kugel formen und in der Schüssel mit einem Küchentuch abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.
Wenn der Teig schön aufgegangen ist, kann er auf eine bemehlte Arbeitsfläche gegeben und dort noch einmal mit den Händen durchgeknetet werden.
Eine Kastenform mit Backpapier auskleiden und den Teig hineingeben.
Erneut mit einem Tuch abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen.
Dann den Ofen auf 180°C vorheizen. Das Brot längs mit einem Messer einritzen, mit Milch bepinseln und mit Sesam bestreuen.


Im vorgeheizten Ofen auf der untersten Schiene ca. 40-45 Minuten backen.
Nach 20 Minuten evtl. abdecken, damit das Brot nicht zu dunkel wird.
Nach dem Backen das Brot aus der Form holen und auf einem Gitter auskühlen lassen.


Viel Spaß beim Brotbacken!


Freitag, 31. Juli 2015

Brombeer-Kekse aus der Lecker Bakery


Nun bin ich auch endlich mal dazu gekommen, ein Rezept aus der neuen Lecker Bakery zu backen.
Mir sind die hübschen Brombeer-Kekse schon direkt beim ersten Durchblättern ins Auge gefallen und weil sie sich zudem nicht nach allzu großem Aufwand angehört haben, habe ich diese abends nach der Arbeit einfach mal schnell getestet.
Die Kekse sind wirklich niedlich in ihrer Schneckenform, sehen hübsch aus und schmecken super sommerlich mit der Beerenmarmelade.
Ich muss gestehen, ich habe gekaufte Marmelade verwendet und diese nicht noch vorher selbst eingekocht ;) hat dem Ganzen aber denke ich keinen Abbruch getan.

Brombeer-Kekse

Zutaten für 2 Bleche:
150g weiche Butter
80g Zucker
1 TL Vanilleextrakt oder 1 Pk. Vanillezucker
3 EL Crème fraîche
350g Mehl
100g Brombeerkonfitüre (ich habe Waldbeermarmelade benutzt)

Butter und Zucker mit dem Schneebesen der Küchenmaschine schaumig schlagen, bis der Zucker sich gelöst hat und es nicht mehr knistert. Vanilleextrakt und Crème fraîche unterrühren.
Mehl zugeben und mit dem Knethaken zu einem krümeligen Teig verkneten.
Teig mit den Händen zu einer glatten Teigkugel kneten.

Arbeitsfläche bemehlen und den Teig darauf rechteckig und schön dünn ausrollen. Teigplatte mit Marmelade bestreichen und von der langen Seite her eng zu einer Rolle aufrollen.
In Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Ofen auf 200°C vorheizen (175°C Umluft) und 2 Bleche mit Backpapier auslegen.
Die Rolle aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 0,5cm breite Scheiben davon abschneiden.
Keksschnecken auf die Bleche legen und ca. 10 Minuten goldgelb backen. Komplett auskühlen lassen und dann knuspern!





Gutes Naschen!
Stern