Freitag, 30. Oktober 2015

Aus der Reihe „Küchenzubehör, das man halt so hat!“: Taco-Backformen

Kennt ihr das auch: Ihr seht irgendein verrücktes Küchenzubehör, was euch auf den ersten Blick begeistert und es ist auch noch im Sale, das müsst ihr dann sofort kaufen und zuhause in die Reihe der vielen – maximal einmal genutzten – Küchenzubehöre einreihen?
So geht es mir ständig. Erst letztes Wochenende sind mir reduzierte Taco-Backformen für Taco-Schalen in Sternform in die Hände gefallen. Das ist ja praktisch, dachte ich mir. Dann kann man super Salat anrichten, Wrapfüllungen in die Schalen anstatt in Wraps füllen und auf Partys einfach mal mit sowas protzen…


Also direkt Wraps dazu gekauft, um die neuerworbenen Formen direkt abends noch zu testen.
Da ich noch am Tag vorher da tolle Rezept für eine Tacofüllung bei der Küchenchaotin
 gelesen hatte, habe ich direkt alle Zutaten eingekauft und losgelegt.

Die Backformen sind echt klasse.
Man kauft am besten fertige kleine runde Wraps (ich habe mich für die Sorte Tomate entschieden, diese sind dann noch leicht orange/rot und sehen toll aus), drückt jeweils einen in eine Sternform und backt sie im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 5-8 Minuten knusprig.
Dann lässt man die Schalen abkühlen und füllt sie nach Belieben mit Salat oder einer Tacofüllung.
Sieht einfach schön aus.

Daher hoffe ich, dass ich dieses Utensil öfter mal benutzen werde, als all die anderen Küchengeräte und Backformen, die im Schrank auf Ihren Einsatz warten ;).


 
 





Donnerstag, 29. Oktober 2015

Der ganz normale Brotwahnsinn - Fluffiges Joghurt-Weißbrot

Ich poste in letzter Zeit oft Brotrezepte. Das liegt nicht daran, dass ich selbst ein so großer Brotfan bin. Ganz im Gegenteil, ich esse selbst so gut wie gar kein Brot. Höchstens zum Grillen oder als Beilage zur Suppe. Ich frühstücke seit langer Zeit eigentlich immer Porridge in diversen Variationen. Brot habe ich schon als Kind nicht gern mit zur Schule genommen.
Meine bessere Hälfte verdrückt allerdings Brot ohne Ende. Daher muss auch jede Woche ein Neues her. Und seitdem ich meine Küchenmaschine habe, habe ich einfach Spaß am Brotbacken gefunden und probiere daher öfters mal ein neues Rezept aus.
Dieses Mal habe ich einem klassischen Hefeteig etwas Joghurt beigemischt. Dadurch wird das Brot schön fluffig und locker und riecht besonders gut, wenn man den heißen Ofen aufmacht.

Joghurt-Weißbrot


Zutaten für eine Kastenform:
500g Weizenmehl
150g Naturjoghurt
ca. 220ml Wasser
20g Margarine
1 EL Honig
1 Pk. Trockenhefe
1 Prise Salz

Mehl, Joghurt, Margarine, Honig, Hefe und Salz in eine Rührschüssel geben.
Ca. 220ml lauwarmes Wasser bereitstellen. Den Knethaken der Küchenmaschine auf niedriger Geschwindigkeit laufen lassen und nach und nach lauwarmes Wasser zugeben, bis ein glatter Teig entsteht. Sobald der Teig etwas klebrig wird, kein Wasser mehr zugeben. Alles mit bemehlten Händen zu einer Kugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 60 Minuten gehen lassen.
Eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Den Teig in die Form drücken und weitere 15 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 250°C vorheizen.
Das Brot 10 Minuten auf unterster Schiene backen und dann mit Alufolie abdecken. Weitere 10 Minuten auf 250°C backen. Dann den Ofen auf 220°C runterschalten und abgedeckt weitere 15-20 Minuten backen lassen.
Mit einem Stäbchen prüfen, ob das Brot gut ist und dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


 

 
Gute Brotzeit!

Dienstag, 27. Oktober 2015

Möhren-Fenchel-Salat für die Mittagspause

Manchmal nehme ich im Supermarkt einfach irgendwelche Sachen mit, weil ich mir denke, dass ich damit auch mal etwas kochen könnte. Und dann liegen sie meist im Kühlschrank, weil ich nicht wirklich weiß, was ich denn damit kochen soll. Bei meinem letzten Einkauf ist mir das Beschriebene mit Fenchel passiert. Vor dem Gemüseregal fiel mir eine Packung Fenchelknollen ins Auge und ich dachte mir: Hey, Fenchel schmeckt mir doch eigentlich ganz gut, damit muss ich auch mal was kochen! Und zack, landete die Packung in meinem Korb.
Zuhause angekommen habe ich dann mehrere Abende überlegt, ob ich die Knolle denn irgendwie in meine Rezepte des Tages integrieren könnte… nicht so wirklich!
Und was mache ich meist mit Resten, zu viel gekauftem Gemüse oder Gemüse, dass ich gerade nicht gebrauchen kann? Salat!
Also, her mit den Möhrenresten und der guten Fenchelknolle, Küchenmaschine angeschlossen und auf geht die Schredderei!
Ich weiß jetzt, dass Fenchel und Möhre super zusammen passen und einen super Salat2Go für die Mittagspause hergeben. Wieder was gelernt! ;)



Möhren-Fenchel-Salat
Zutaten für eine Salatschüssel:
300g Möhren
1 Fenchelknolle
2 Lauchzwiebeln
2 EL Balsamico-Essig
1 EL Ahornsirup
2 EL Olivenöl
2 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer


Möhren schälen, Fenchel waschen. Beides in der Küchenmaschine oder mit einer Reibe in grobe Stückchen raspeln. Lauchzwiebeln waschen und in feine Ringe Schneiden. Alles in eine Schüssel geben und mit Essig, Ahornsirup, Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen, damit das Gemüse den Geschmack des Dressings annimmt.
Gesunden Appetit. 

Montag, 26. Oktober 2015

Die viel zu frühe Weihnachtsplanung & Wunschliste Christbaumschmuck

Ja, ich weiß, es ist erst Ende Oktober und noch viel zu früh, um sich wirklich ernsthaft mit dem Gedanken an Weihnachten zu befassen. Für mich kann Weihnachten aber gar nicht schnell genug kommen. Außerdem muss das Fest gut geplant sein. Neue Deko muss her, Farben müssen gewählt, Beleuchtung für Fenster und Balkon durchdacht, eine Plätzchenbackliste erstellt, Geschenkideen notiert und eine Weihnachts-To-Do-Liste geschrieben werden.
Wenn man das alles bedenkt, dann muss man eigentlich schon jetzt mit den ersten Vorbereitungen beginnen.

Als erstes habe ich mir darum schon mal Gedanken zu meinem diesjährigen Baumschmuck gemacht.
Sich für eine Farbkombi zu entscheiden, war garnicht so leicht.
Nachdem ich Pinterest rauf und runter gesucht habe, bin ich zunächst bei Pastelltönen gelandet. Davon war meine männliche bessere Hälfte dann wenig begeistert. Also habe ich nochmal mit einer Freundin unseren Blumenladen mit Indoor-Weihnachtsmarkt abgeklappert. Danach war ich der Überzeugung, dass ich etwas ganz Neues ausprobieren möchte: Bronze & Brauntöne.
Nachdem ich dann aber in diversen Dekoläden noch einmal alle möglichen Kugelfarben aneinander gehalten habe, bin ich noch einmal in mich gegangen. Eigentlich finde ich doch die klassischen Weihnachtsfarben immer noch am allerschönsten: rot, grün und weiß.
Schön amerikanisch, schön traditionell, schön weihnachtlich!


Dabei bin ich dann auch geblieben und habe mich auf die Suche gemacht nach schönen Kugeln und Baumanhängern.
Ich denke, ich möchte eine Kombi aus transparenten Glaskugeln, glänzenden und matten Kugeln in 3 verschiedenen Größen haben. Das rot finde ich in Richtung bordeaux zu einem ganz dunklen grün sehr schön. Anhänger finde ich in rot/weiß toll, besonders die Candycane-Anhänger haben es mir angetan… Ich frage mich, ob ich vielleicht sogar einige Anhänger aus Zuckerstangen selber basteln kann?
Meine Weihnachtsbaum-Wunschliste sieht also erstmal wie folgt aus, wird aber sicherlich durch Spontankäufe ergänzt:



Welche Farben habt ihr am liebsten an eurem Weihnachtsbaum?

Herbstliche Grüße!

Freitag, 23. Oktober 2015

3 Tage Kürbis: Tag 3 - Kürbis-Brot

 
Das dritte Kürbisrezept der Woche habe ich von einer lieben Kollegin ergattert. Das optisch wirklich wunderschön orangene Kürbisbrot ist eine Mischung aus Stuten und Toast. Schmeckt sowohl mit herzhaften als auch süßen Brotaufstrichen und ist auf jeder Party ein Hingucker.
Ich habe es in einer Kastenform gebacken. Sicherlich kann man aus dem Brioche-ähnlichen Teig auch einen Hefezopf flechten.
Das Brot hält sich in einer Brotdose oder in Alufolie verpackt viele Tage frisch, so dass man sich den Kürbis noch für einige weitere schöne Herbsttage konversieren kann.

Kürbis-Brot

Zutaten für eine Kastenform:
400g Hokkaido-Kürbis
500g Weizenmehl
1 Pk. Trockenhefe
80g Zucker
1 TL Salz
80g Butter
1 Ei (M)
1 EL Milch

Kürbis waschen, entkernen und in grobe Stücke hacken. Mit etwas Wasser in einem kleinen Topf ca. 15 Minuten weich dünsten. Wasser abschütten und den Kürbis pürrieren oder mit einer Gabel sehr sehr fein zerdrücken.


Mehl in eine Rührschüssel geben, Hefe, Zucker und Salz hinzufügen. Butter schmelzen und abwechselnd mit dem Kürbispürree zum Mehl geben und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine gut durchkneten. Milch und EI zufügen und alles so lange weiterkneten bis ein glatter Hefeteig entseht.

 
Die Kastenform mit Backpapier auslegen. Den Kürbis-Hefeteig in die Form geben, glatt streichen und mit einem Küchentuch abgedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen.


Den Ofen auf 180°C vorheizen. Das Brot auf unterster Schiene ca. 45 Minuten goldgelb backen.
Eventuell nach 25 Minuten abdecken, damit es nicht zu braun wird.
Das Brot nach der Backzeit aus der Form lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen.


Das war Kürbis-Rezept Nr.3 - Halloween kann kommen!

Mittwoch, 21. Oktober 2015

3 Tage Kürbis: Tag 2 - Kürbis-Süßkartoffel-Suppe


An Tag 2 der Kürbiswoche habe ich aus den Zutaten von Tag eins ein ganz anderes Gericht gekocht: Eine cremige Suppe. Das hat den Vorteil, dass man aus einem Kürbis direkt für mehrere Tage leckere Gerichte zaubern kann, ohne, dass man bei jedem Gericht viele neue Zutaten benötigt oder das Gefühl hat, jeden Tag dasselbe zu essen.
Denn die Suppe aus diesem Post hat wieder einen ganz anderen Geschmack, als das Blechgemüse von gestern.
Wer das süßliche wieder ein bisschen mehr rauskitzeln möchte, gibt der Suppe einen Schuss Ananassaft hinzu. Klingt seltsam, schmeckt aber genial in Kombination mit der Schärfe der Chili.
Einfach mal testen.

Kürbis-Süßkartoffel-Suppe

Rezept für 4 Personen:
1/2 Hokkaido-Kürbis (klein)
2 Süßkartoffeln (kleine)
2 Karotten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 rote Chili
1 EL Olivenöl
750ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
1 Schuss Ananassaft (optional)

Kürbis waschen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Kartoffeln und Möhren schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und grob hacken.
In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen. Das gesamte Gemüse zugeben und 2-3 Minuten auf hoher Temperatur andünsten.
Mit Gemüsebrühe ablöschen und ca. 20 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen.

Zwischenzeitlich die Chili grob hacken und zur Suppe geben.
Nach 20 Minuten die Herdplatte ausstellen und die Suppe mit dem Pürrierstab glatt mixen, bis keine Gemüsestücke mehr in der Suppe sind.
Mit Ananassaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertig ist Kürbis-Genuss Nr.2!


Montag, 19. Oktober 2015

3 Tage Kürbis: Tag 1 - Hokkaido-Blechgemüse

Oft verpasse ich die Saison verschiedener Obst & Gemüsesorten bzw. schaffe kaum alle Rezepte, die ich mir für eine bestimmte Zeit vorgenommen habe, auch zu testen.
So ging es mir in diesem Jahr mal wieder mit Rhabarber und auch die Spargelzeit war schneller wieder vorbei, als ich sie so richtig einfangen konnte.
Daher habe ich mir für die Kürbiszeit fest vorgenommen, dass mir das diesmal nicht passiert.
Einige Butternuts und Hokkaidos durften deshalb auch schon in meiner Küche vorbeischauen.
Diese Woche starte ich meinen persönlichen Kürbismarathon mit drei neuen Rezepten, die ich mit einem schönen großen Hokkaido getestet habe.
Los geht es mit einem Ofengericht... Hier trifft Kürbis auf Süßkartoffeln und Karotten. Ich finde die Gemüsesorten gehen geschmacklich in eine ähnliche Richtung - leicht süßlich und mehlig.
Daher eine gute Kombi, wenn man diesen Geschmack mag. Außerdem ist es ein leichtes, gesundes, herbstliches Gericht.

Hokkaido-Blechgemüse mit Süßkartoffeln & Karotten

Zutaten für 2 Personen:
1/2 Hokkaido-Kürbis (klein)
4 kleine Süßkartoffeln
4 Karotten
2 TL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
Meersalz, Pfeffer
getrockneter Oregano

Ofen auf 180°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Kürbis waschen, entkernen und in daumendicke Streifen schneiden. Streifen in eine Rührschüssel geben. Süßkartoffeln und Möhren schälen, beides ebenfalls in Streifen schneiden. Alles in der Schüssel mit Zitronensaft beträufeln, Olivenöl zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen.

Das Gemüse gut durchmischen und auf dem Backblech verteilen.
Ca. 35 Minuten bei Umluft backen. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.

Fertig ist Kürbisgericht Nr.1!