Kennt ihr sie auch - die Gerichte, die absolut super schmecken, aber leider auf Fotos nicht wirklich gut aussehen. Da überlegt man gleich dreimal, ob man das Rezept überhaupt irgendwo teilt.
Es wäre aber auch zu schade, wenn all die Eintopf- und Matschdurcheinander-Rezepte einfach verloren gehen, nur weil sie keine Fotoschönheit sind.
Da dieses Kartoffelsalat-Rezept auch wirklich mal etwas komplett anderes ist, als man sonst kennt, möchte ich es wirklich gern vorstellen.
Das Rezept habe ich in dem wunderbaren Tchibo-Kochbuch "Frische Landhausküche" entdeckt.
Das Kochbuch bietet jede Menge Rezepte mit saisonalen, frischen Zutaten - Klassiker peppig und modern zubereitet aber auch neue Rezeptideen aus beliebten und lokalen Produkten.
Auch die Tabelle, wann welches Obst und Gemüse bei uns Saison hat, finde ich total hilfreich.
Das erste von mir getestete Rezept, der Kartoffelsalat mit Ahornsirup-Dressing, bietet eine tolle und gesunde Alternative zum fettigen Mayonnaise-Salat. Ich habe die Zutatenmengen an 2 Personen angepasst. Wir haben den Salat als Hauptgericht gegessen.
Kartoffelsalat mit Rucola & Walnüssen
Zutaten für 2 Personen als Hauptspeise:
450g Kartoffeln (festkochend)
125g Rucola
2 kleine Zwiebeln
75g Katenschinken
5 EL Öl (z.B. Walnussöl)
3 EL Rot- oder Weißweinessig
2 EL Ahornsirup
1 Hand voll Walnüsse
Salz, Pfeffer
Kartoffeln am Vortag mit Schale ca. 20 Minuten in Salzwasser kochen. Abschrecken und bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren.
Kartoffeln vor der Zubereitung des Salates pellen und in Scheiben schneiden, große Scheiben halbieren. Rucola waschen und in der Salatschleuder trocknen. Beides in eine Salatschüssel geben.
Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden. Katenschinken in einer beschichteten Pfanne ohne Fett scharf anbraten und auf Küchenpapier geben, um das überschüssige Fett wegzunehmen.
Zwiebeln in der Schinkenpfanne rösten, bis sie glasig geworden sind und etwas Farbe angenommen haben. Zwiebeln und Schinkenwürfel zum Salat geben.
Öl, Essig und Ahornsirup gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Dressing über dem Salat verteilen. Die Walnüsse grob hacken und ebenfalls dazugeben.
Montag, 31. August 2015
Samstag, 29. August 2015
Eine gemütlich-gemüsige Lasagne
Lasagne ist eines meiner Lieblingsessen. Egal in welcher Variante. Ob ganz klassisch mit einer Hackfleischsauce, mit Lachs und Spinat oder wie heute die etwas leichtere Variante mit ganz viel Gemüse.
Gemüse-Lasagne
Zutaten für eine Auflaufform (4 Personen):
200g geriebener Käse (z.B. Gouda)
Für die Tomatensauce:
1 große Dose geschälte Tomaten
1 EL Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 TL Gemüsebrühe (Pulver)
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Oregano, Thymian, Majoran (getrocknet)
Für die Bechamelsauce:
2 EL Mehl
2 EL Butter oder Margarine
250ml Milch
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Für die Füllung:
2 kleine Zucchini
250g braune Champignons
250g Blattspinat (TK)
Spinat auftauen.
Für die Tomatensauce die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Tomatenmarkt dazugeben und alles kurz anschwitzen. Mit den Dosentomaten samt Flüssigkeit ablöschen und für 10 Minuten köcheln lassen. Sauce mit Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und Kräutern würzen und alles weiter auf kleiner Stufe einkochen lassen.
Parallel dazu Butter in einem anderen Topf zerlassen. Mehl zugeben und mit einem Schneebesen vermischen. Kurz anbraten lassen und dann unter ständigem Rühren die Milch zugeben, bis eine dickliche Sauce entsteht. Temparatur runterschalten und die Sauce mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss würzen. Sauce beseite stellen.
Die Saucen sollten sehr gut gewürzt sein, da sie der Lasagne die Würze verleihen.
Zucchini waschen und der Länge nach in sehr feine Scheiben schneiden. Pilze putzen und in dünne Scheiben schneiden. Spinat abtropfen lassen.
Den Ofen auf 200°C vorheizen.
Eine Auflaufform leicht ausfetten. Eine Lage Lasagneplatten in die Form legen, eine dünne Schicht Tomatensauce und etwas Bechamelsauce darauf verteilen. Eine Lage Zucchini darauf verteilen, Pilze und Spinat darüber geben und erneut etwas Tomaten- und Bechamelsauce darüber geben. Diesen Vorgang wiederholen, bis die Zutaten aufgebraucht sind. Die oberste Schicht sollte Sauce sein. Diese dann mit Käse bestreuen und im vorgeheizten Ofen ca. 40-45 Minuten backen. Eventuell zwischenzeitlich mit Alufolie abdecken, damit der Käse nicht zu braun wird.
Guten Hunger!
Donnerstag, 27. August 2015
Wieder etwas Neues & Skyr-Pfirsich-Crunch
Die Werbung hat mich ehrlicherweise zunächst nicht angeregt, das Produkt zu kaufen.
Dann waren meine Eltern allerdings in Dänemark im Urlaub und erzählten mir, dass es dort im Supermarkt keinen Quark gab, den sie zu ihren Blaubeeren essen wollten und sie so Skyr gekauft und probiert haben, weil es so ähnlich wie Quark aussah. Dort gibt es Skyr übrigens schon immer und gehört wie bei uns Quark und Joghurt zum Standardsortiment.
Daraufhin musste ich dann doch los und Skyr kaufen gehen, um es ebenfalls zu probieren.
Fazit: Schmeckt gut, wirklich ein Zwischending aus Quark, Joghurt und Frischkäse, irgendwo zwischen fest und flüssig, schön cremig und kaum säuerlich.
Wenn man sich weiter über Skyr informiert, erfährt man, dass es wenig Fett und dafür einen hohen Proteingehalt hat. Also eine schöne Alternative zu Quark oder Frischkäse.
Skyr kann man süß oder auch herzhaft essen. Getestet habe ich es bisher mit Kräutern als Gemüsedip und auch zu Obst.
Mir schmeckt es gut. Heute habe ich Skyr mit dem selbstgemachten Granola und Plattpfirsichen als Trifle angerichtet. Ein tolles Frühstück oder ein gesunder Snack vor dem Laufen oder Sport.
Skyr-Pfirsich-Crunch
Zutaten für 2 Gläser:
2 große Plattpfirsiche oder 1 großer herkömmlicher Pfirsich
1 EL Agavendicksaft
300g Skyr
4 EL selbstgemachtes Granola oder Knuspermüsli
Pfirsiche waschen und vom Kern lösen. In kleine Stücke schneiden und mit Agavendicksaft im Mixer pürrieren. 2 saubere Gläser bereitstellen. Je 3 EL Skyr in jedes Glas geben, Pfirsichpürree darauf verteilen, restlichen Skyr darüber geben und mit Granola toppen.
Fertig ist der schnelle Energieschub.
Guten Hunger!
Dienstag, 25. August 2015
Selbstgemachtes Sesam-Kokos-Granola
Derzeit bin ich irgendwie auf dem Müsli-Trip. Die selbstgemachten Müsliriegel haben mich angefixt. Ich habe ewig kein Müsli mehr pur gegessen. Zum Frühstück esse ich seit langer Zeit eher Porridge oder Overnight-Oats, aber Knuspermüsli und Co. habe ich aus dem Schrank verbannt. Die fertigen Knuspermüslis enthalten meist so viel Zucker, dass sie wirklich ein schlechtes und ungesundes Frühstück sind. Allerdings schmeckt gerade das Knusprige ja auch so gut.
Vielleicht kommt es daher, dass mich plötzlich der Heißhunger auf Knuspermüsli gepackt hat.
Aber wenn schon, dann auch bitte selbstgemacht. Ich muss sagen, Knuspermüsli oder Granola ist auch wirklich super schnell gemacht. Außerdem kann man schön variieren, welche Zutaten man nutzen möchte und alles ganz nach dem eigenen Geschmack kreieren. Zucker kann man zumindest durch Honig oder Ahornsirup ersetzen. Gesund ist das sicher immer noch nicht zu 100%, aber lecker! Mhmjam!
Zutaten für ein Blech:
250g grobe Haferflocken
100g feine Haferflocken
50g Nüsse nach Wahl
50g Trockenfrüchte nach Wahl
50g Kokosraspel
50g Sesamsamen
5 EL Ahornsirup
5 EL Sonnenblumenöl
eine Messerspitze Zimt
Den Ofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Haferflocken, Nüsse, Früchte, Kokos und Sesamt in einer großen Schüssel gut mischen.
Ahornsirup und Sonnenblumenöl zugeben und erneut alles gut vermengen.
Die Masse auf dem Backblech verteilen und in den vorgeheizten Ofen schieben.
Ab und zu alles mit einem Löffel umrühren und vermischen, so dass alles gleichmäßig gebräunt wird.
Nach ca. 20-25 Minuten ist das Müsli goldbraun und fertig.
Auf dem Backblech komplett auskühlen lassen und zur Aufbewahrung in ein luftdichtes Gefäss füllen.
Hält sich gut und gerne 2-3 Wochen frisch.
Schmeckt super mit Milch, Joghurt oder als Crunch auf frischen Früchten.
Gutes Knuspern!
Sonntag, 23. August 2015
Vorbei ist der Urlaub & Müsliriegel-Proviant
Urlaub geht leider immer viel zu schnell vorbei. Vorallem, wenn es nur eine Woche ist. Trotzdem war es schön, mal wieder das Meer und die Dünen zu sehen, zu wandern, Rad zu fahren und einfach am Strand zu liegen. Dafür liebe ich Holland. Und ich liebe Holland für Vla, Pommes, Stroopwaffeln, Kibbeling und Softeis.
Trotzdem habe ich schon vor dem Urlaub unser eigenes Proviant gebacken: Müsliriegel nach der Rezeptidee von mymüsli. Da es zeitlich zu knapp war, dort noch ein Müsli zu bestellen, habe ich diesmal auf ein einfaches Früchtemüsli aus dem Supermarkt zurückgegriffen.
Geschmeckt haben die Riegel trotzdem super und gereicht haben sie auch für zwei Wanderungen und eine Radtour. Die kleinen Riegel halten sich nämlich in einer Dose sehr lange frisch und waren daher auch optimal fürs Camping, wo man meist nicht so viele Kühlmöglichkeiten hat.
Beim nächsten Mal werde ich mit dem Rezept noch etwas experimentieren und ganze Nüsse oder Früchte dazugeben.
Müsliriegel
Zutaten für ca. 20 Stück:
400g Früchtemüsli (nicht crunchy)
120g Mehl
120g Apfelmus
100g Agavendicksaft
100g Honig
Den Ofen auf 170°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen.
Alle Zutaten in einer großen Schüssel mit einem Kochlöffel gut vermischen und die klebrige Masse in Form eines großen Rechtecks mit ca. 1cm Höhe auf das Blech streichen.
Ca. 20 Minuten im heißen Ofen backen und dann auf einem Rost auskühlen lassen.
Noch warm mit einem scharfen Messer in Riegel schneiden. Komplett erkalten lassen und zwischen jeweils einer Lage Pergament in einer Tupperdose gut verschlossen aufbewahren.
Gutes Gelingen!
Stern
Trotzdem habe ich schon vor dem Urlaub unser eigenes Proviant gebacken: Müsliriegel nach der Rezeptidee von mymüsli. Da es zeitlich zu knapp war, dort noch ein Müsli zu bestellen, habe ich diesmal auf ein einfaches Früchtemüsli aus dem Supermarkt zurückgegriffen.
Geschmeckt haben die Riegel trotzdem super und gereicht haben sie auch für zwei Wanderungen und eine Radtour. Die kleinen Riegel halten sich nämlich in einer Dose sehr lange frisch und waren daher auch optimal fürs Camping, wo man meist nicht so viele Kühlmöglichkeiten hat.
Beim nächsten Mal werde ich mit dem Rezept noch etwas experimentieren und ganze Nüsse oder Früchte dazugeben.
Müsliriegel
Zutaten für ca. 20 Stück:
400g Früchtemüsli (nicht crunchy)
120g Mehl
120g Apfelmus
100g Agavendicksaft
100g Honig
Den Ofen auf 170°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen.
Alle Zutaten in einer großen Schüssel mit einem Kochlöffel gut vermischen und die klebrige Masse in Form eines großen Rechtecks mit ca. 1cm Höhe auf das Blech streichen.
Ca. 20 Minuten im heißen Ofen backen und dann auf einem Rost auskühlen lassen.
Noch warm mit einem scharfen Messer in Riegel schneiden. Komplett erkalten lassen und zwischen jeweils einer Lage Pergament in einer Tupperdose gut verschlossen aufbewahren.
Gutes Gelingen!
Stern
Donnerstag, 6. August 2015
Salatwoche & schneller Sommer-Nudelsalat
Und weiter geht die Salatwoche. Aus dem restlichen Gemüse vom Quinoa-Salat habe ich dann noch einen bunten Nudelsalat gemacht. Diesen kann man auch super vorbereiten und über Nacht durchziehen lassen. Ich bringe diesen Salat auch gern als Grill-Beilage mit, dann reicht eine Portion auch gleich für 4-6 Leute.
Bunter Sommer-Nudelsalat
Zutaten für eine Schüssel:
250g kleine Nudeln (z.B. von Barilla)
125g Cocktailtomaten
1/2 Salatgurke
1 Kugel Mozzarella
1 Hand voll frische krause Petersilie
5 Blätter frische Zitronenmelisse
2 EL Balsamico-Essig
2 EL Olivenöl
Meersalz, Pfeffer
Nudeln in kochendem Salzwasser bissfest garen, unter kaltem Wasser abschrecken und in eine Salatschüssel geben. Cocktailtomaten halbieren, Salatgurke und Mozzarella würfeln und dazu geben.
Petersilie und Zitronenmelisse waschen und grob hacken, ebenfalls zum Salat geben und alles gut mischen.
Mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer abschmecken und bis zum Servieren kalt stellen.
Guten Hunger!
Zutaten für eine Schüssel:
250g kleine Nudeln (z.B. von Barilla)
125g Cocktailtomaten
1/2 Salatgurke
1 Kugel Mozzarella
1 Hand voll frische krause Petersilie
5 Blätter frische Zitronenmelisse
2 EL Balsamico-Essig
2 EL Olivenöl
Meersalz, Pfeffer
Nudeln in kochendem Salzwasser bissfest garen, unter kaltem Wasser abschrecken und in eine Salatschüssel geben. Cocktailtomaten halbieren, Salatgurke und Mozzarella würfeln und dazu geben.
Petersilie und Zitronenmelisse waschen und grob hacken, ebenfalls zum Salat geben und alles gut mischen.
Mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer abschmecken und bis zum Servieren kalt stellen.
Guten Hunger!
Mittwoch, 5. August 2015
Salatwoche & ein Quinoa-Salat mit Feta
Diese Woche ist es mal wieder warm. Dann zwischendurch schwül. Dann wieder warm oder sogar heiß.
Daher habe ich eher Hunger auf etwas frisches, salatiges gehabt und in einem Kaufwahn jede Menge Gemüse und Salatzutaten gekauft. Also gibt es diese Woche einfach öfters mal Salat.
Außerdem habe ich in der letzten Zeit oft auf Pinterest Quinoa-Salate gesehen und wollte unbedingt mal testen, wie ein solcher Salat wohl schmeckt.
Daher habe ich frei Schnauze einfach mal Quinoa unter mein Gemüse gemischt und muss sagen, es schmeckt super. Ähnlich wie Couscous-Salat aber irgendwie noch fluffiger.
Zutaten für eine Schüssel:
150g Quinoa (ungekocht)
125g Cocktailtomaten
2 rote Spitzpaprika
1 rote Zwiebel
1/2 Salatgurke
1 Pk. Fetakäse
1 Hand voll frischer Basilikum
2 EL Balsamico-Essig
2 TL Zitronensaft
2 EL Olivenöl
Meersalz, Pfeffer
Quinoa unter kaltem Wasser abspülen, um die Bitterstoffe zu entfernen. Dann gewaschenes Quinoa in 400ml kochendes, gesalzenes Wasser geben und 20 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser aufgesogen ist. Abkühlen lassen und beiseite stellen.
Gemüse waschen. Cocktailtomaten halbieren, Gurke in kleine Würfel schneiden, Paprika entkernen und ebenfalls würfeln. Die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Feta würfeln und alles zusammen in eine Salatschüssel geben. Abgekühltes Quinoa dazugeben und alles gut umrühren. Basilikum dazugeben, alles mit Essig, Öl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und bis zum Servieren kalt stellen.
Gesunden Appetit!
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